Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna

Das Urlaubsparadies in der Sächsischen Schweiz

Wandertipp - Zum Großen Zschirnstein - Sächsische Schweiz

Ausgangspunkt: Reinhardtsdorf

Von der Parkanlage an den „Drei Fichten“laufen Sie die kürzeste Verbindung hinauf zum Wolfsberg. Von dort geht es weiter über den Salzleckenweg. Sie überqueren den Schlosserhübelweg und wandern durch den stillen Zschirnsteinwald hinauf zum Großen Zschirnstein (ca. 5 km). Wählen Sie den nördlichen Abstieg, so erreichen Sie den Schifferweg und gehen dann nach links bis zum Hirschgrundweg. Dieser führt nach Kleingießhübel (3 km). Wählen Sie nun zwischen dem idyllischen Wiesenweg (ca. 5 km) oder dem Dr.–Jacobi-Weg (ca. 3 km), um zurück nach Reinhardtsdorf zu gelangen.

Den höchsten Punkt der Sächsischen Schweiz erklommen und Sie befinden sich in genau 562 Meter Höhe!

Am höchsten Punkt erinnern die Reste einer Steinsäule an die sächsische Landesvermessung im Jahre 1865. An der Westseite des Steines, unmittelbar an der Felskante, findet man eine kesselartig ausgewitterte Vertiefung, dem sogenannten Rabenbad, in dem sich häufig Wasser befindet. In früherer Zeit wurde behauptet, es handele sich dabei um einen Opferkessel aus der Bronzezeit.

In der Mitte des Zschirnsteinplateaus, liegt ein aufgelassener Basaltsteinbruch, Zeuge des Vulkanismus im Erdzeitalter des Tertiärs vor 40 Millionen Jahren. Bei einer Wanderung am Fuße des Steins, entlang des Oberen Brettweges, können an den Felsformationen viele interessante Details aus der Entstehungszeit des Sandsteins vor 90 Millionen Jahren abgelesen werden. Die heutigen Zschirnsteine befanden sich etwa 15 Kilometer vom Ufer des kreidezeitlichen Meeres entfernt. Es zeigen sich versteinerte Unterwasserdünen, Klippen die bei einem zeitlich begrenzten Rückganges des Meeresspiegels aus dem Wasser herausragten oder Schichten die während großer Seestürme entstanden sind. An der Ostseite findet man als Naturdenkmal die größte Schichtfugenhöhle der Sächsischen Schweiz.

Blick von der Kaiserkrone zu den Zschirnsteinen

Blick auf den Großen Zschirnstein 562 m (Ostseite)
Foto: Martin Milowsky